Wir über uns.

Horst und Regina

14 Appaloosa und 1 Quarterstute stehen derzeit in unserer Zucht. Wir, das sind Horst Berg und Regina Fahle


Sie über ihn:

Horst hatte schon von Kindesbeinen an mit Pfer- den zu tun. Sein Vater züchtete Norweger und er bekam mit 4 Jahren einen schwarzen Shetty- hengst, auf dem er die hohe Kunst des Reitens lernte.

Später reifte in ihm der Gedanke, Falben gegen Farbe zu tauschen. Nach langer Überlegung und auch Suche über verschiedenen Rassen hinweg, entschied er sich 1985 zum Kauf des blue roan Stutfohlens „My Travelin Pet“, einer Travelin Dice Enkelin. „Petsy“ war immer schon etwas eigen- willig und sehr auf einen Menschen bezogen. Sie ließ sich z.B. nicht von dem für sie ausgesuch- ten Hengst decken. Daher schaffte sich Horst 1993 den einjährigen Hengst „AR Totally Jack“ an.

„Red Charlene“ war dann seine 2. Appaloosastute. Auch diese Anpaarung erbrachte mittlerweile eine Reihe guter Fohlen. Die Entscheidung, Appaloosa zu halten und zu züchten, ist ihm bis heute nicht leid geworden, er ist immer noch von der Rasse begeistert.
In unserem Betrieb machen wir alle Arbeiten selbst, vom Zaun- und Reitplatzbau, über Weidepflege, Heuernte und was so alles an Arbeiten um die Pferde anfällt. Da Horst als Techniker in der Landwirt- schaft und als „Allround-Selfmademann“ das Know-How hat und wir es gemeinsam anpacken, ist es überhaupt möglich, soviele Pferde artgerecht zu halten. R.F.


Er über sie:

Aufgetaucht ist sie in meinem Leben, weil sie sich ein Pferd kaufen wollte, eigentlich ja ein Dressur-Warmblut. Das war der einzige Nachteil an ihr. Aber reiten konnte sie sehr gut und be- züglich der Rasse ließ sie sich dann auch eines Besseren belehren. Heute ist sie meine Frau und auch von den Eigenschaften unserer Appaloosas begeistert. Was sie überzeugt ist die Menschen- bezogenheit, ihre Nervenstärke, ihr Vertrauen und ihre excellente Bewegung. Als Dressurreiterin legt sie darauf sehr viel Wert.

Auch Regina hatte sich schon als Kind ihren Traum vom Reiten erkämpft. Mit 11 Jahren wollte sie lieber von zu Hause weglaufen, als nicht rei- ten zu dürfen. Da gaben ihre Eltern nach. Reit- stunden waren nicht drin. Vom reinen Gelände- reiten ausgehend, machte sie einige Dressur- kurse, das bronzene Reitabzeichen und schließ- lich den Reitwart und den Berittführer. Ihren Fein- schliff erhielt sie dann im Therapeutischen Reiten. Sie schlug sich einige Jahre mit Reitbeteiligungen herrum, bis sie dann die Möglichkeit bekam, sich ein eigenes Pferd kaufen zu können und der Rest der Geschichte steht ja schon oben. Beruflich ist Regina in der kirchlichen Kinder- und Jugendar- beit tätig und zu Hause kümmert sie sich neben dem alltäglichen Tun um Haus, Hof und Kinder vor allem um die Ausbildung der Jungpferde. Ich denke, wir sind´n gutes Team. H.B.


Noch´n bisjen:

Unsere Hochzeitsreise im Oktober 1999 führte uns für 3 Wochen nach Kanada. Andere Leute schauen Wale an, wir aber besuchten einige Farmen, natürlich von Appaloosazüchtern. In Alberta, bei Rick Hemmet stand er dann vor uns, „Tuff Medallion“, ein bildschöner, vielversprechender Jung- hengst. Horstens Augens glänzten. Und da er sonst nicht so der Typ ist, der vor Freude schnell auf dem Tisch tanzt, stimmte ich ein in das Vorhaben diesen Hengst zu importieren. Die Zeit war mit uns, denn gerade war es möglich, kanadische Appalossa in der USA einzutragen und sie damit in die reguläre Zucht in Deutschland einzubringen.

Nach reiflicher Überlegung tätigten wir den Kauf, obgleich ein 2. Hengst für uns ein Blödsinn war. Wir hatten dann halt mal eine Zeit lang keinen Platz, kein Heu und kein Geld mehr, aber „Tuffy“ war un- sere gemeinsame Dummheit und er war und ist es wert, denn seine Nachzucht kann sich sehr gut sehen lassen. Mit nur 12 Fohlen von verschiedenen Stuten hat er die Silber Medaille des ApHCG erreicht. Dies spricht für die überdurchschnittliche Wertung seines Nachwuchses und seine züchte- rischen Qualitäten. „Tuffy“ vererbt seine ruhige und gelassene Art, seinen athletischen Körperbau und seine Top Bewegung.

Nicht nur unsere Pferde pflanzen sich fort, auch wir haben mittlerweile 2 kreative und quietsch- fidele Kinder. Der Älteste kann schon ein bisjen Traktor fahren und der Jüngste kann ihm dabei schon zuschauen. Dennoch finden die meisten Traktorstunden der beiden bisher noch im Sand- kasten statt.

Mit zur Familie gehören zudem noch ein Ex-Kater, eine spielverrückte Sheppihündin und 4 sich sinnlos vermehrende Zwergziegen, eine kleine Herde Heidschnucken hinterm Haus sowie der Zwerghase "Bobby" und Meerschweinchen "Schieber". R.F.

 

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